Optimaler Karrierestart in der Pflege

09.09.2020 — Mit einem umfangreichen Einarbeitungskonzept werden neue Mitarbeiter im Kursana Domizil Rastow auf die Herausforderungen des Berufsalltags vorbereitet.

Ein starkes Führungstrio in der Pflege vom Kursana Domizil Rastow: Pflegedienstleiterin Sandra Anger-Coith (M.) mit ihren neuen Wohnbereichsleiterinnen Jenny Biermann (l.) und Nadine Janke. ©Kursana

Mitarbeiter, die neu in einer Pflegeeinrichtung anfangen, haben es oft erlebt: Statt in Ruhe eingearbeitet zu werden und die Bewohner und Kollegen kennenlernen zu können, werden sie bereits in den ersten Tagen „ins kalte Wasser geschubst“ und müssen eigenständig eine große Verantwortung tragen. Davon fühlen sich viele überfordert. „Der häufige Wechsel beim Personal von Pflegeeinrichtungen hat auch damit zu tun, dass sich heute kaum noch ein Haus die Zeit für eine qualifizierte Einarbeitung nimmt“, sagt Sabine Barfuß, Direktorin im Kursana Domizil Rastow. „Wir steuern mit einem vierwöchigen Konzept für neue Fachkräfte gegen diesen Trend und machen die Erfahrung, dass sich die anfangs investierte Zeit später auszahlt: Die Mitarbeiter sind viel motivierter und das Team bekommt Zeit, um zusammenzuwachsen. Für unsere Bewohner macht es einen großen Unterschied, wenn sich so engagierte Pflegekräfte mit Herz um sie kümmern.“

Die beiden Fachkräfte Jenny Biermann (32) und Nadine Janke (37) durchlaufen derzeit die vierwöchige Einarbeitungsphase, die auf die persönliche Situation der Frauen zugeschnitten ist: Jenny Biermann hat bereits in einer stationären Einrichtung die zweijährige Ausbildung zur Pflegedienstleiterin abgeschlossen und Führungserfahrung gesammelt. Sie wird im Haus als Wohnbereichsleiterin und stellvertretende Pflegedienstleiterin arbeiten. Nadine Janke hatte ihre Ausbildung zur Fachkraft bei einem anderen Träger aufgrund eines Unfalls unterbrechen müssen und 2017 im Kursana Domizil Rastow beendet. Nach zwei Jahren Berufserfahrung kehrt sie auf die Position einer Wohnbereichsleiterin ins Haus zurück. „Hier wird uns der Rücken gestärkt und wir bekommen Freiräume, um das Gelernte zu verarbeiten“, sagt sie. „Ich habe es bisher nicht erlebt, dass ich so wie hier bei der Arbeit auch als Mensch mit all meinen Stärken und Schwächen wahrgenommen werde.“

Dabei profitieren die neuen Mitarbeiterinnen davon, dass Kursana als Deutschlands größter privater Anbieter für Seniorenbetreuung und -pflege über eine eigene Fortbildungsakademie und qualifizierte Trainer verfügt. Eine Mitarbeiterin des Zentralen Qualitätsmanagements aus der Berliner Firmenzentrale stellte ihnen in der ersten Woche das hauseigene Strukturmodell und wichtige Verfahrensanweisungen vor. Diese Standards für Hygiene, Umgang mit Medikamenten und Gesundheitsprophylaxe sind neben vielen weiteren zum Nachlesen in einem Handbuch zusammengefasst und werden anfangs mit Unterstützung erfahrener Kollegen ausgeführt. Dafür werden die Schichten in Einarbeitungsphasen mit zusätzlichem Personal besetzt. Eine andere Trainerin schult in mehreren Etappen den Umgang mit der Software „Vivendi“, so dass sich die neuen Mitarbeiterinnen bei der Pflege-Dokumentation am Computer und der Übergabe am PC wirklich sicher fühlen. Direktorin Sabine Barfuß und Pflegedienstleiterin Sandra Anger-Coith stehen den angehenden Leitungskräften bei täglichen Feedbackgesprächen für Rückfragen zur Seite. Bei Bedarf kann auch ein externer Coach die Teambildungsprozesse unterstützen.

„Es gibt Sicherheit, dass wir hier am Anfang so viele Erfahrungen sammeln können und Zeit bekommen, uns für die spätere Zusammenarbeit miteinander abzustimmen“, sagt Jenny Biermann. Nadine Janke freut sich darüber, dass sie bereits nach kurzer Zeit die Zusage für die Ausbildung zur Praxisanleiterin an der Kursana Akademie in der Tasche hat: „Es spornt mich an, dass hier von Anfang an so viel Vertrauen in mich gesetzt wird.“ Auch Sabine Barfuß ist mit der Entwicklung ihrer beiden „Neuen“ sehr zufrieden. „Bei uns kann man in Ruhe schwimmen lernen statt im kalten Wasser zu landen“, meint die Direktorin. „Es ist für mich immer wieder toll zu erleben, wenn Mitarbeiter über sich hinauswachsen.“

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