Eine Success-Story made in Marzahn

09.09.2014 — August 2014 - Junge japanische Arbeitnehmer besuchten den Dussmann KulturKindergarten im Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn, um sich über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu informieren.

Japans Wirtschaft ist im Umbruch: Junge Frauen sichern sich auf der Karriereleiter zunehmend die ganz oben liegenden Plätze, ohne dabei auf Kinder verzichten zu wollen. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel ein drängendes Thema. Und so steht die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Land der aufgehenden Sonne, wo die Arbeitszeiten traditionell hochflexibel sind, mittlerweile auf jeder Unternehmensagenda. 

Wie wird dieses Thema in Deutschland behandelt? Wie sieht die Personalentwicklung aus? Wie wird die Work-Life-Balance realisiert? Mit diesen Fragen im Gepäck besuchte im August eine 15-köpfige Delegation junger japanischer Arbeitnehmer im Alter von 20 bis 30 Jahren den Dussmann KulturKindergarten in Berlin-Marzahn, den Betriebskindergarten des Unfallkrankenhauses Berlin. Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin hatte den Besuch organisiert.

Was ist im KulturKindergarten anders als in anderen Kitas? Dr. Ute Meltzer, Geschäftsführerin der Dussmann KulturKindergarten gGmbH, stellte das Dussmann-spezifische Konzept der Kinderbetreuung vor, das Schwerpunkte auf bilingualer Erziehung und der Arbeit mit Kulturprojekten legt. Doch besonders die langen und flexiblen Öffnungszeiten, ein Alleinstellungsmerkmal der Dussmann KulturKindergärten, sind für die Mitarbeiter des Unfallkrankenhauses ideal, wie Pflegedirektor Matthias Witt unterstrich. Das Klinikum leistet einen 24-Stunden-Betrieb – und es ist ein „junges“ Haus. Die Beschäftigten sind im Durchschnitt 37 Jahre alt, viele haben Familie und legen großen Wert auf eine qualitativ anspruchsvolle sowie zeitlich flexible Kinderbetreuung. In Zeiten des Fachkräftemangels in der Gesundheitswirtschaft steht das Unfallkrankenhaus also vor der Herausforderung, sich als familienfreundlicher Arbeitgeber zu profilieren. Mit der Gründung des Betriebskindergartens wurde 2011 ein wichtiger Baustein dafür gelegt. „Der Dussmann KulturKindergarten am Unfallkrankenhaus Berlin ist bis heute eine Success-Story. Wir können nur empfehlen, das überall auf der Welt zu machen“, betonte Witt.

Beim Rundgang mit KulturKindergarten-Leiterin Jenny Sonnenstädt zeigten sich die japanischen Besucher begeistert von den Räumlichkeiten der Kita. Doch es waren vor allem die Wandbilder, von den Kindern in kreativen Projekten selbst gebastelt, die es den Gästen angetan hatten. Woher stammen die Materialien, wie haben die Erzieher mit den Kindern an den Bildern gearbeitet? Anhand dieser Fragen ließ sich erahnen, dass Anregungen für die Kreativarbeit im einen oder anderen Gepäck mit zurück nach Japan genommen werden – neben einem Best-Practice-Beispiel für Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz.
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