Tiefenreinigung im Berg

22.03.2017 — Die RHI AG, ein Weltmarktführer bei hochwertigen industriellen Feuer- festprodukten, baut in Österreich an drei Standorten Rohmagnesit ab. Auch in Breitenau in der Steiermark. Hier ist Dussmann Service mit der Unterhaltsreinigung beauftragt. Eine Mitarbeiterin reinigt sogar unter Tage. Unsere Autorin fuhr mit in die Tiefe.

Karin Gmundner verstaut die Reinigungsmittel im Kleinbus, dann setzt sie sich neben mich auf die Rückbank. Am Steuer: ein Mitarbeiter der RHI. Nach einer kurzen Fahrt durch den Wald passieren wir den Stolleneingang. „Glück auf!“, der Bergmannsgruß, prangt in großen Lettern über dem Eingang. Wenige Augenblicke später umhüllt uns absolute Dunkelheit, die nur von den Scheinwerfern durchbrochen wird.

In zügigem Tempo geht es über eine steile, unebene Serpentinenstraße immer tiefer in den Berg hinein. Plötzlich bewegt sich ein Licht auf uns zu – ein Transportlaster windet sich mit 35 Tonnen Magnesitgestein hinauf an die Oberfläche. Wir steigen vor einem Container aus, in dem sich die Bergmänner in den Pausen aufhalten. Feuchtwarme Luft umfängt uns. Karin Gmundner trägt ihre Arbeitsgeräte hinein. Alles, was sie benötigt, um unter Tage zu reinigen, muss sie in den Berg mitnehmen – auch das Wasser. Trotz der Maschinen ist die Arbeit der Bergmänner anstrengend und regelmäßige Pausen sind wichtig. So können sich die Bergleute in einer angenehmen, sauberen Umgebung erholen. An zwei Standorten in unterschiedlichen Höhen gibt es solche Container. Als wir beim zweiten angelangt sind, befinden wir uns auf einer Höhe von nur 300 Metern über dem Meeresspiegel.

Nach zwei Stunden kommen wir endlich wieder an der Erdoberfläche an. Karin Gmundner ist von diesem „Höllenritt“ nichts anzumerken, während sich mein Kreislauf erst langsam erholt. „Am Anfang war es natürlich gewöhnungsbedürftig“, erzählt sie, „aber ich hatte keine Kreislaufprobleme, und auch das anfängliche Gefühl der Beklommenheit ließ schnell nach.“ Nach einer umfassenden Einschulung für diese spezielle Form der Reinigung in einem Industriebetrieb arbeitet Karin Gmundner bereits seit neun Jahren einmal pro Woche für zwei Stunden unter Tage. „Es ist eine Abwechslung und etwas Außergewöhnliches, das gefällt mir. Wenn ich von meiner Arbeit erzähle, löse ich immer Erstaunen aus“, lacht sie.

Nun geht es weiter auf das Werksgelände der RHI in Breitenau. Hier werden die rund 400.000 Tonnen Rohmagnesit, die pro Jahr aus dem Berg gesprengt werden, zu Feuerfest-Produkten verarbeitet. Mit diesen werden zum Beispiel Stahlpfannen und Zementdrehöfen ausgekleidet, damit sie extremen Temperaturen von über 1.200 Grad Celsius standhalten.

Lange Vertragsdauer = Win-win-Situation


Acht Dussmann Service-Mitarbeiterinnen reinigen am Werksgelände täglich in zwei Schichten Büros, Küchen, Stiegenhäuser und Sanitärräume. Es ist unvermeidlich, dass von den Werkstätten und Brennaggregaten des Industriebetriebs Metallstaub und andere Verunreinigungen eingetragen werden. Die effiziente Reinigung ist daher besonders wichtig. Effizienzsteigerung war 2012 auch der Grund für die erste Ausschreibung der Unterhaltsreinigung nach acht Jahren. Die RHI AG betreibt in Österreich sieben Standorte, die bis dahin von verschiedenen Dienstleistern – darunter seit 1995 auch von Dussmann Service – betreut wurden. Im Zuge der Neuausschreibung sollte die Anzahl der Dienstleister reduziert und das Leistungsverzeichnis aktualisiert werden. Gemeinsam mit 20 Anbietern nahm Dussmann Service an der Ausschreibung teil und erhielt den Zuschlag für alle Standorte in Österreich außer Wien. Und zwar auf fünf Jahre – eine Vertragsdauer, die nicht überall üblich ist. Sie erlaubte es dem Dussmann-Team, sich gut einzuarbeiten, und der Kunde profitiert von der Kostenersparnis.

Bei der RHI ist seither nur mehr eine Mitarbeiterin mit der Koordination der Reinigung an den sechs betreuten Standorten beschäftigt. Die für alle Seiten klar festgelegten Reinigungsleistungen ermöglichen ein effizientes Arbeiten, und die Zufriedenheit der RHI-Mitarbeiter mit dem Reinigungsniveau ist deutlich gestiegen. Auch die Dussmann- Mitarbeiterinnen sind mit ihrem Arbeitsort über – und unter – Tage zufrieden. Bester Beweis ist die geringe Fluktuation – nicht nur Karin Gmundner, auch ihre Kolleginnen sind bereits viele Jahre im Team.
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