Manche mögen's leicht

22.07.2015 — Wo die Arbeitsanforderungen hochkomplex sind, ist es wichtig einen Partner zu haben, der einen unterstützt. Der Chemieproduzent SKW Piesteritz kann sich bereits seit zwanzig Jahren auf professionelle Dussmann-Dienstleistungen verlassen – und sich zusätzlich als attraktiver Arbeitgeber profilieren. Manchmal ist eben doch alles ganz einfach.

Seit drei Jahren ist MSR-Ingenieur Steffen Czubera bei SKW Piesteritz tätig. Das Unternehmen in Sachsen-Anhalt ist Deutschlands größter Hersteller von Ammoniak und Harnstoff

Dussmann-Service Objektleiterin Martina Rauche liefert auf Wunsch direkt an den Arbeitsplatz

Gut betreut im Dussmann KulturKindergarten: Auf 900 Quadratmetern über zwei Etagen gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen, Lernen und Entdecken

Kann Familie und Beruf gut verbinden: Steffen Czubera mit seinen Töchtern Hanna und Maria

Mit einem lauten Plumps fällt die durchsichtige Kugel in einen Krug voll Wasser. Kichernd beobachtet die 4-jährige Maria, wie die Kugel langsam wieder an die Oberfläche steigt und das Wasser dabei überläuft. Doch die kleine Überschwemmung stört den Jungen neben ihr überhaupt nicht – hochkonzentriert schüttet er bereits seit einer halben Stunde Wasser zwischen zwei Bechern hin und her. Am Tisch nebenan sitzen drei Mädchen, die buntes Papier in kleinen Petrischalen in Wasser auflösen und dabei schöne Farbmuster entstehen lassen. Keine Frage: Der Experimentierraum im Dussmann KulturKindergarten, dem Betriebskindergarten der SKW Piesteritz, bietet unendliche Möglichkeiten zum Ausprobieren und Entdecken. Manchmal sind es aber auch die ganz einfachen Dinge, wie eben Gefäße voll Wasser, die Kinder fesseln. Kita-Leiterin Cornelia König und ihr Team sehen sich daher in erster Linie als Ideengeberinnen, die den 34 Kindern verschiedene Angebote machen, um ihre natürliche Neugier und Fantasie zu fördern. An diesem Vormittag sind die Pädagoginnen aber auch dafür zuständig, die eine oder andere Sintflut aufzuhalten. Marias große Schwester Hanna hat mittlerweile herausgefunden, dass sich die durchsichtige Kugel öffnen lässt. Da kann man doch bestimmt auch Wasser reinfüllen? Beherzt greift die 6-Jährige in den Krug. Doch vorher setzt sie sich erst noch eine Taucherbrille auf – man weiß ja nie.

Wenn das Komplexe ganz einfach ist 

Während Hanna und Maria spielerisch das archimedische Prinzip des statischen Auftriebs kennenlernen, ist ihr Vater Steffen Czubera bereits seit 6 Uhr früh bei der Arbeit – nur einige hundert Meter von der Kita entfernt. In der Harnstoff-Messwarte der SKW Piesteritz ist er gerade mit seinem Laptop an einem der zahlreichen Schränke beschäftigt. Er blickt auf ein symmetrisch angeordnetes Geflecht aus Kabeln, das mit Farben und kryptischen Kürzeln gekennzeichnet ist. In den anderen Schränken: Schalter, Klappen, Röhren, Regler. Steffen Czubera arbeitet an einem dieser Orte, an denen sich jeder Laie fragt: Gibt es wirklich jemanden, der genau weiß, wo was hingehört? „Ja, natürlich.“, lächelt Steffen Czubera. Die Schränke gehören zu den über 10.000 Messstellen der Harnstoffanlagen der SKW Piersteritz. Er erklärt, wie die Verteilung und Rangierung von den Messgeräten bis zum Prozessleitsystem umgesetzt ist. Für den, der Bescheid weiß, ist eben ganz leicht. Der 34-Jährige arbeitet seit drei Jahren als MSR-Ingenieur bei der SKW Piesteritz. Sein hochkomplexer Job ist, sehr einfach zusammengefasst, die Betreuung der technischen Betriebsanlagen im Harnstoffkomplex. 

Von Sachsen-Anhalt in die Welt 

SKW Piesteritz – das ist der größte Ammoniak- und Harnstoffproduzent Deutschlands. Das Unternehmen stellt neben zahlreichen Industriechemikalien wie Ammoniak, Harnstoff und Salpetersäure auch Düngemittel mit Stickstoff und Schwefel her. In der industriellen Weiterverarbeitung entstehen Erzeugnisse, die in vielfältigen Bereichen des täglichen Lebens einsetzbar sind. Der Chemiestandort vor den Toren der Lutherstadt Wittenberg hat eine nunmehr 100jährige Tradition. Heute gehören zum Agro-Chemie Park Piesteritz, den SKW Piesteritz hier auf 220 Hektar betreibt, auch die bundesweit größte Melaminanlage, die weltweit größte kombinierte Biodieselanlage sowie ein Biomasseheizkraftwerk. 850 Mitarbeiter sind am Stammsitz des Unternehmens in Piesteritz tätig. Hier sowie an einem zweiten Standort in Cunnersdorf bei Leipzig gibt es einen eigenen Forschungs- und Entwicklungsbereich mit insgesamt 60 Mitarbeitern. Die Produkte der SKW Piesteritz genießen einen exzellenten Ruf, das Unternehmen zählt zum Beispiel zu den innovativsten Mineraldüngerproduzenten in ganz Europa. Um seine hervorragende Marktposition zu sichern, hält der Chemieproduzent seine Anlagen technisch auf modernstem Stand und investiert konsequent in das Werk sowie in ein hochleistungsfähiges Logistiknetz. Jedes Jahr erreichen über zwei Millionen Tonnen Qualitätserzeugnisse aus Sachsen-Anhalt dank einer hochmodernen LKW-Verladung sowie über 34 Kilometer Gleisanlagen mit über 700 Eisenbahnwaggons und einem eigenen Hafen an der Elbe die Kunden in aller Welt. Weitere drei Millionen Tonnen Produkte bleiben zur Weiterverarbeitung im Werk. Das Unternehmen, das seit 2002 zum tschechischen Agrofert-Konzern gehört, erzielte in 2013 einen Jahresumsatz von 687 Millionen Euro. 

Faktor Familienfreundlichkeit 

Doch um diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen, muss sich die SKW Piesteritz wie viele andere Firmen in Deutschland fragen: Wie erreichen wir angesichts der demografischen Entwicklung junge, qualifizierte Fachkräfte? Wie binden wir Fachpersonal an uns? Um gute Rahmenbedingungen zu schaffen, setzte das Unternehmen mit einem eigenen Aus- und Weiterbildungszentrum bereits Akzente. Im kommenden Jahr kommt noch ein ganzer Campus mit weiteren Ausbildungsräumen, einem Sportzentrum und einem Ärztehaus hinzu. Außerdem hat die SKW Piesteritz als Vorreiter in der Region erkannt, wie wichtig der Faktor Familienfreundlichkeit im Wettbewerb um die besten Köpfe ist. Über ein Drittel der Mitarbeiter arbeiten im Schichtdienst. „Wir brauchten daher Lösungen bei der Kinderbetreuung, die keine Kommune bieten kann“, sagt der Personalverantwortliche der SKW Piesteritz, Eberhard Hinder. Also entschloss sich das Unternehmen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen – mit professioneller Unterstützung durch die Dussmann KulturKindergarten gGmbH, die bundesweit fünf Betriebskindergärten betreibt. Seit September 2014 können die Beschäftigten der SKW Piesteritz und des Agro-Chemie Parks ihren Nachwuchs ganz in der Nähe ihres Arbeitsplatzes vom Dussmann-Team betreuen lassen – bei extra-langen Öffnungszeiten von 5 bis 20 Uhr und mit einem pädagogischen Konzept, das Schwerpunkte auf bilinguale, deutsch-englische Erziehung sowie auf die kulturpädagogische Arbeit legt. „Unsere Anmeldelisten sind voll.“ sagt Kita-Leiterin Cornelia König. „Der Zuspruch ist riesig“. Steffen Czubera kann das bestätigen. Ursprünglich wollten seine Frau und er nicht auf den Betriebskindergarten zurückgreifen, denn beide Töchter besuchten bereits eine Kita. „Die Große, Hanna, kommt im Sommer in die Schule – da haben wir für die letzten paar Monate gar nicht an einen Wechsel gedacht. Und auch die Kleine sahen wir in der anderen Kita gut aufgehoben.“, erzählt Czubera. Doch dann kam alles anders: Aus reiner Neugier hat sich die Familie am Tag der Offenen Tür den Dussmann KulturKindergarten angeschaut – danach ließ Hanna nicht mehr locker. Jeden Tag setzte sie ihre Überredungskünste ein, damit ihre Eltern sie im KulturKindergarten anmelden. Heute möchte ihr Papa auf die kurzen Wege zwischen Kita und Job nicht mehr verzichten. „Auch die flexiblen Betreuungszeiten sind sehr praktisch, wenn es bei der Arbeit mal etwas länger dauert.“, ergänzt er. Mittagszeit: Steffen Czubera macht sich auf den Weg in die Kantine, vorbei an der beeindruckenden Silhouette des Werkes aus Türmen, Silos und silberglänzenden Anlagen. Einige seiner Kollegen mit blauen Jacken und gelben Helmen überholen ihn auf dem Fahrrad. Jetzt eine Auszeit! 

Gute Partnerschaft seit zwanzig Jahren 

In der Kantine herrscht auch schon Hochbetrieb – das bedeutet für Martina Rauche und ihr 16-köpfiges Dussmann Service-Team in der Küche und bei der Essensausgabe höchste Konzentration. Und doch fällt auf, dass die Atmosphäre zwischen den Mitarbeitern mit dem roten und denen mit dem blauen Logo auf der Arbeitskleidung sehr herzlich ist. Man kennt sich und versteht sich. Tatsächlich gehen die SKW Piesteritz und Dussmann Service schon lange gemeinsam einen erfolgreichen Weg. Bereits seit 1994 liegt die komplette Betriebsverpflegung für den Chemieproduzenten in den Händen von Dussmann Service. Ob Frühstück, Mittag oder zwischendurch – die Mitarbeiter der SKW Piesteritz sowie die Beschäftigten anderer im Agro-Chemie Park tätigen Firmen können auf leckere und abwechslungsreiche Verpflegung zählen. Das gilt natürlich auch beim Veranstaltungscatering, bei der Bewirtschaftung des werkseigenen Gästehauses Elbebogen oder zu Anlässen wie der jährlichen Generalreparatur, wenn hunderte zusätzliche Tischgäste - Mitarbeiter der Fremdfirmen, die dann auf dem Gelände zu tun haben - versorgt werden wollen. Martina Rauche und ihr Team kümmern sich auch um jene Gäste, die gar nicht in der Kantine Platz nehmen. Die Mitarbeiter der Messwarten dürfen ihre Kontrollbildschirme nämlich nicht verlassen. Sie bekommen ihre Mahlzeit frisch und warm vom Dussmann-Team direkt an den Arbeitsplatz geliefert. Gute Zusammenarbeit ist eben, wenn der eine dem anderen das Leben leicht macht – und die SKW Piesteritz ist zufrieden mit ihrem Dienstleister: „Mit Dussmann haben wir einen leistungsfähigen und verlässlichen Dienstleister im Agro-Chemie Park, der sich stets an unseren Bedürfnissen vor Ort orientiert - sei es bei der jahrelangen Zusammenarbeit im Bereich Kantinenversorgung oder bei der Betreuung unserer Mitarbeiterkinder im KulturKindergarten.", unterstreicht Eberhard Hinder. 

Achtung – Fischbeauftragte im Dienst 

Von der Dussmann-Großküche des Agro-Chemie Parks aus werden auch ein Wittenberger Krankenhaus und ein Gymnasium versorgt – und natürlich der KulturKindergarten. Hanna, Maria und die anderen Kinder essen mit großem Appetit. Aber wer hat denn da noch Hunger? Lauter kleine Finger zeigen auf das große Aquarium – einem Markenzeichen der Dussmann KulturKindergärten, das es in allen fünf Einrichtungen gibt. Auf das Mittagessen folgt daher der Einsatz von Hanna, der Fischbeauftragten. Mit geübtem Griff klebt sie eine Futter-Tablette an die Innenscheibe des Aquariums. Während sich sogleich ein bunter Schwarm darüber hermacht, hat die Fischbeauftragte noch einen Job zu vergeben: Die Scheibe muss von außen geputzt werden. Als alles erledigt ist, haben Hanna und Maria Lust auf den gemütlichen Snoezel-Raum. Hier liegen schon einige Kinder in große Kissen gekuschelt. Ein Lichtspiel projiziert kleine Sternchen an die Wand, in einer Wassersäule sprudeln Blubberbläschen. Gemeinsam mit Cornelia König schauen sich die Mädchen ein Wimmelbuch an. Hanna ist noch ganz in die Bilder versunken, als ihre kleine Schwester bereits Purzelbäume quer durch den Raum schlägt. Wie wäre es, sich draußen auszutoben? Im großzügigen Außenbereich wartet neben Wippen, Schaukeln und Klettergerüsten sogar ein kleines Amphitheater. Jetzt dauert es auch nicht mehr lang, bis sich Steffen Czubera auf den kurzen Weg zum KulturKindergarten macht, um Hanna und Maria abzuholen. Doch vor dem Wochenende kann es schon mal passieren, dass seine Töchter ihn mit langen Gesichtern erwarten. Er erzählt: „Wenn die beiden hören, dass sie am nächsten Tag nicht in die Kita gehen, sind sie am Freitag manchmal ziemlich enttäuscht.“ Heute ist aber erst Donnerstag - zum Glück!
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