Kleiner Shopping-Grenzverkehr

01.01.2012 — Das sechste ECE-Center in Polen steht in Stettin. Seit Ende September die Galeria Kaskada im Herzen der Stadt eröffnet hat, ist Dussmann Service dort für die Gebäudereinigung tätig. Nur 15 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt ist ein neuer Shoppingmagnet entstanden, wo früher das alte Puppentheater der Stadt spielte.

Polen: Galeria Kaskada (ECE)

Das Dussmann-Team kümmert sich in der Galeria Kaskada auch um die Reinigung und den Winterdienst im Parkhaus

Serviceplus Das Magazin

Text: Michaela Mehls
Fotos: Kay Herschelmann

Auf die Frage, was die Galeria Kaskada auszeichnet, antwortet Centermanagerin Monika Pyszkowska: „Die zentrale Lage, der auf die Stadt zugeschnittene Branchen- und Mietermix und die Architektur.“ In der Tat ist der neue Shoppingmagnet von Stettin elegant und architektonisch wie historisch interessant. Drei verschiedenfarbige Rotunden im Bereich der Rolltreppen repräsentieren die drei Gebäude, die an dieser Stelle einmal standen. Gelb, „wie Champagner“, für das „Kaskada“-Entertainment-Center, das bis zu seiner Zerstörung durch einen Brand 1981 für Unterhaltung und gute Küche berühmt war. Die rote Rotunde ist dem Vorhang des alten Puppentheaters Pleciuga gewidmet, „als Schülerin bin ich da auch hin“, erinnert sich Pyszkowska. An neuer Stelle und von ECE finanziert erhielt das Puppentheater 2009 einen Neubau. Blau symbolisiert eine alte Jeans-Fabrik. Die Tradition des Ortes als lebendigen Teil Stettins weiterzuführen – eine schöne Idee.  

Sonst stehen hier aber alle Zeichen auf Moderne. 35 Marken, vor allem aus den Bereichen Mode, Schuhe und Kosmetik, sind hier präsent, die es bislang nicht gab in Stettin. Drei Textilhäuser, ein Fachmarkt für Unterhaltungselektronik, ein Supermarkt, ein Sportfachgeschäft und das größte Fitness-Studio der Stadt bilden die Ankermieter. Nicht nur im anspruchsvollen Supermarkt im Untergeschoss kaufen auch deutsche Kunden gern ein. Das Einzugsgebiet umfasst rund 720.000 Einwohner. Dazu zählt, wer maximal 45 Minuten Anfahrtsweg in die Galeria Kaskada zurücklegt. Stettin und Berlin trennen aber auch nur eineinhalb Stunden mit dem Auto.  

So parken auch Autos mit deutschen Kennzeichen auf den 1.000 Stellplätzen. Auf einem von ihnen gibt Piotr Przytarski, 30, gerade seinem Mitarbeiter Dariusz Piórko Tipps, wie er die Reinigungsmaschine noch effektiver einsetzen kann. Der ausgebildete Förster Przytarski ist einer von 1.200 Menschen, die in der Galeria Kaskada einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben. Aber er arbeitet nicht in einem der 140 Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants des Shopping-Centers. Piotr Przytarski wirkt überall. Denn mit seinem 40-köpfigen Team ist der Objektleiter von Dussmann Service für die komplette Unterhaltsreinigung im Haus verantwortlich. Böden, Rolltreppen, Glasflächen, Handläufe, Verkehrsflächen, Büros oder das Parkhaus – alles soll glänzen und dies ohne Beeinträchtigung des Kundenverkehrs. Im Durchschnitt kommen täglich 30.000 Kunden. Auch sonntags ist geöffnet. „Deshalb findet die Grundreinigung nachts statt“, sagt Przytarski. Tagsüber beseitigt pro Etage eine Servicedame spontane Verschmutzungen und behält vor allem die Kundentoiletten ständig im Blick.  

„Sicher, hell und sauber, das gilt besonders für die Kundentoiletten und den Foodcourt“, kommt Monika Pyszkowska im Gespräch auf die Kriterien, die ihr wichtig sind bei den Dienstleistungen. Nicht nur die Kunden, auch die Mitarbeiter sollen alles jederzeit sauber vorfinden. Für die Zusammenarbeit im Reinigungsbereich suchte sie nach einem Partner, der Referenzen nachweisen konnte, „denn die Reinigung von Büros ist etwas anderes als die eines Shopping-Centers.“ Das Preis-Leistungs-Verhältnis und der berühmte „erste Eindruck“ vom Gesprächspartner zählen natürlich auch. Die Wahl in der polenweiten Ausschreibung fiel auf Dussmann Service.  

Pyszkowskas Bilanz nach knapp einem Monat Betrieb fällt positiv aus. „Ich bin sehr zufrieden, die Eröffnung war mit fast 90.000 Gästen ein Riesenerfolg. Das ist jeder 5. Einwohner der Stadt. Auch die Mieter sind mit den Umsätzen zufrieden. 100 Prozent Vermietung beweisen, dass so ein Center in der Stadt benötigt wurde“, berichtet sie. „Es ist nicht zu groß, nicht zu klein“, fügt sie hinzu. Für Stettiner sei der Besuch eines Shopping-Centers eine der beliebten Freizeitbeschäftigungen: Einkaufen, Zeit verbringen und einen Happen essen. An den Wochenenden bieten Programme wie Nightshopping oder Modenschauen zusätzliche Attraktivität. Auch kurze Vorstellungen des Puppentheaters Pleciuga könnten sich beide Seiten vorstellen.  

Und was kaufen deutsche Kunden am liebsten? Einige Lebensmittel, die in Polen günstiger sind, besonders dann, wenn der Wechselkurs des Zloty zum Euro gut steht. Umgekehrt fahren viele Polen ins Nachbarland, um zum Beispiel Waschpulver und Wein zu kaufen. Ein derzeit ausgeglichener Shopping-Grenzverkehr also.    
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