Geschichten

Heim-Vorteil

25.07.2018 — Das Kursana Domizil Barsinghausen hat einen Kooperationsvertrag mit einer örtlichen Arztpraxis: Stephanie Hausmann kommt als Ärztin, feste Ansprechpartnerin – und als Ratgeberin in Sachen Gesundheit.
Die Vertragsärztin, der die Domizil-Bewohner in Barsinghausen vertrauen: Stephanie Hausmann nimmt sich viel Zeit für ihre Patienten und kennt sich deshalb auch mit der Krankengeschichte von Albert Epkenhaus bestens aus

Die Vertragsärztin, der die Domizil-Bewohner in Barsinghausen vertrauen: Stephanie Hausmann nimmt sich viel Zeit für ihre Patienten und kennt sich deshalb auch mit der Krankengeschichte von Albert Epkenhaus bestens aus

Wie ist meine medizinische Betreuung gesichert, wenn ich ineine Pflegeeinrichtung umziehe? Diese Frage stellen sich viele potenzielle Kursana-Bewohner und deren Angehörige. „Selbstverständlich wird in den Kursana-Einrichtungen die medizinische Versorgung sichergestellt“, sagt Geschäftsführer Matthias Sommer. „Es ist rechtlich Vorschrift und auch gut so, dass in jedem Fall jeder Mensch, der in ein Heim einzieht, eine freie Arztwahl hat. Jeder kann seinen vertrauten Arzt behalten. Nur wenn zum Beispiel der Hausarzt keine Hausbesuche durchführt und daher ein neuer Arzt gefunden werden muss, sind wir behilflich.“

Bewährt hat sich dabei die Kooperation mit einem Vertragsarzt. Die Möglichkeiten dazu wurden bundesweit einheitlich 2015 eingeführt. Danach sollen Ärzte – vor allem Hausärzte – und Pflegeeinrichtungen besser an einem Strang ziehen. In Barsinghausen zum Beispiel wurde zwischen dem Kursana Domizil und der Gemeinschaftspraxis in der Breiten Straße ein Kooperationsvertrag geschlossen. Seitdem kommt die Allgemeinmedizinerin Stephanie Hausmann regelmäßig ins Domizil. Sie stimmt sich mit dem Pflegepersonal ab, macht Visiten und ist außerhalb ihrer Besuchszeiten stets telefonisch erreichbar. Sie selbst versteht sich als Ansprechpartnerin für alle Bewohner, die es wünschen. Sie kennt deren Krankengeschichten, untersucht und behandelt in der gewohnten Umgebung der Senioren. „Schnell hat sich hier ein  Vertrauensverhältnis entwickelt, das sich sehr positiv auf eine kontinuierliche Betreuung der Patienten auswirkt“, sagt die 39-Jährige.

Bei Ruth Eifling, 80, steht heute eine Blutentnahme an. Während die Ärztin die Nadel in die Vene setzt, bewundert sie nebenbei die frisch lackierten Nägel der alten Dame. „Warum sollte man auch mit 80 nicht mehr eitel sein?“ Mit einem verständnisvollen Zwinkern verabschiedet sich die Medizinerin.

Mehr als die Hälfte der Bewohner nimmt diese von Kursana angebotene Dienstleistung in Anspruch. „Entscheiden muss letztlich jeder selbst. Denn die Wahl des Arztes ist Vertrauenssache“, meint Pflegedienstleiter Adam Myscor, 35. Jeweils am Vortag wird mit der Arztpraxis besprochen, wer von den Senioren „verarztet“ wird. „Der Vorteil liegt auf der Hand: Die konkrete Behandlung ist besser planbar. Alles ist mit uns  abgestimmt“, sagt er.“ Unterlagen sowie Medikamente werden von der Ärztin gezielt mitgebracht. In Abstimmung mit dem Pflegepersonal kann sie bei ihren Besuchen spontan entscheiden, auch noch bei anderen Bewohnern vorbeizuschauen.

Inzwischen ist Stephanie Hausmann im Zimmer von Albert Epkenhaus, 91, angelangt. Er ist froh über diese Form der ärztlichen Betreuung. „Ich brauche nicht aus dem Haus und habe einen festen Termin.“ Sein Problem heute: „Obwohl ich immer die Wahrheit sage, ist mir häufig schwindlig. Woran liegt das bloß, Frau Doktor?“ Die Ärztin übernimmt den humorvollen Ton: „Selbst der größte Wahrheitsfanatiker muss ausreichend trinken. Da gibt es bei Ihnen wohl Reserven.“ Und mit mahnendem Unterton: „Sie sollten Ihren Rollator nutzen, der Stock ist nicht sicher genug.“

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