Autor erzählt skurrile Schicksalswendungen

06.03.2020 — Alzey. Der namenlose Held der Geschichte hat oft gegen die Widrigkeiten des Alltags zu kämpfen. Er steht für eine Gruppe der Generation der 30-Jährigen, die eher ziellos durch Leben geht. Davon erzählt der Roman „Deplatziert“ von Jörn Birkholz. Der Autor war jetzt zu Gast im Kursana Domizil in der Hagenstraße und hat aus seinem Werk gelesen.
Für die Senioren im Kursana Domizil war es interessant, etwas aus dem Leben von 30-Jährigen zu erfahren. Davon erzählt der Roman von Jörn Birkholz.

Für die Senioren im Kursana Domizil war es interessant, etwas aus dem Leben von 30-Jährigen zu erfahren. Davon erzählt der Roman von Jörn Birkholz.

In dem Buch geht es um einige unerwartete, skurrile Schicksalswendungen. Der 1972 in Bremen geborene Autor gibt in seinem Werk Antworten auf die Frage, wie die Generation der 30-Jährigen mit Problemen klarkommt. Bei der Lesung im Kursana Domizil erhielt das Publikum so auch einen Einblick in das Leben von Langzeitstudenten, die sich mit Borniertheit und Alltagstrott, Beziehungsenden und schlechten Partys auseinandersetzen müssen.

Jörn Birkholz studierte Geschichts- und Kulturwissenschaften. „Deplatziert“ war 2009 sein Debütroman. Sein zweiter Roman „Schachbretttage“ erschien 2014. Als Autor und Kritiker veröffentlicht er Prosatexte und Rezensionen. Später erschienen die Erzählung „Das Ende der liegenden Acht“ und „Der schönste Ort der Welt“. Vergangenes Jahr kam sein Buch „Der Obermieter“ auf den Markt.

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